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Juso Hochschulgruppe Ulm

Gremienwahlen 2016

Am 7. und 8. Juni 2016 waren die diesjährigen Wahlen zum 4. StudierendenParlament (StuPa) und wir sind froh euch mitteilen zu können, dass unsere Kandidaten Sven Fauth und Johannes Liessem beide gewählt wurden!

Wir freuen uns, dass ihr uns euer Vertrauen ausgesprochen habt - wir werden euch nicht enttäuschen. Im folgenden unser Wahlprogramm, auf dessen Grundlage wir jetzt versuchen werden die Welt (und insbesondere unsere Uni) ein bisschen besser zu machen.


 

Wahlprogramm der Jusos 2016

Vielfalt leben, Rassismus bekämpfen

Wir Jusos sind ganz klar ein Antifaschistischer Verband und stellen und ganz entschieden gegen Rassismus und Ausgrenzung. Wir wollen eine Gesellschaft, in der jede*r Platz zur eigenen Entfaltung hat und leben darf wie er/sie es will. 
 
Wir zeigen unsere Überzeugung auf der Straße, wie bei der Gegendemonstration beim AFD-Parteitag in Blaubeuren, aber auch durch unser soziales Engagement in der Gesellschaft, wie zum Beispiel als ein aktiver Teil des Arbeitskreises Flucht und Asyl. 
 
Ebenso wurde von uns das ‚Festival contre le racisme‘ (FCLR) hier in Ulm ins Leben gerufen, bei dem wir gerade mit anderen Freiwilligen an der Planung und Durchführung arbeiten. Ziel der FCLR-Aktionswoche ist es ein besseres Bewusstsein für Ausgrenzung und Benachteiligungen zu schaffen, die Leute aufzuklären und gemeinsam ein klares Zeichen gegen Rassismus zu setzen!

 

Forschung zum Wohle aller Menschen

In der letzten Legislaturperiode wurde auf Antrag der Jusos ein Arbeitskreis 'Ethik in der Wissenschaft' gegründet. Dessen Ziel ist es erstens Kooperationen mit dem Militär und Rüstungskonzernen mithilfe einer 'Zivilklausel' zu verhindern, und zweitens mithilfe einer 'Sozialklausel' in Ulm entwickelte medizinische Patente zu bezahlbaren Preisen in ärmere Regionen dieser Erde zu bringen. Wir werden die Umsetzung dieser Ziele als Teil des Arbeitskreises weiter vorantreiben und darauf achten, dass die Klauseln nicht in den Verhandlungen verwässert werden.

 

Verbesserung der Arbeitsbedingungen für HiWis - weil wir es Wert sind

Wir haben uns bisher schon für eine Verbesserung der Studentischen Arbeitsbedingungen an der Uni eingesetzt und werden dies auch weiterhin tun. So fordern wir zum Beispiel, dass HiWis mit einem akademischen Abschluss (wie dem Bachelor) auch als solche behandelt werden und für ihre höhere Fachexpertise auch entsprechend besser entlohnt werden.

 

Lehre - Weil wir eine Universität sind und kein Institut

Wir sehen die Lehre als das zentrale Element der Universitäten an. Wir fordern deshalb das finanzielle Löcher im universitären Haushalt nicht mit Kürzungen im Lehrbereich, wie zum Beispiel weniger Seminaren kompensiert werden.

 

Wohnraum schaffen - Weil Uni nicht am Campusende aufhört!

Wir setzen uns für neuen bezahlbaren Wohnraum für Studierende ein.
Dabei sehen wir besonders die Rolle der Studierendenwerke als zentral an, da sich gezeigt hat, dass Wohnheime von privaten Investoren zu sehr auf Gewinn ausgelegt sind und für die meisten Studierenden schlichtweg zu teuer sind.

 

Career Service

Wir unterstützen prinzipiell die Bemühungen Studierenden nicht nur die theoretische Fachgrundlagen für ihr späteres Arbeitsleben mit auf den Weg zu geben, sondern auch Hilfestellungen für die Herausforderungen des Arbeitsmarkts zu leisten. Dennoch muss immer darauf geachtet werden, mit wem die Uni dafür kooperiert, damit Bildungsangebote nicht zu Werbezwecken missbraucht werden. Dafür streben wir eine Ausweitung der von der Uni dafür veranschlagten Stellen, sowie eine verstärkte Kooperation mit Arbeitsämtern sowie Industrie und Handelskammer (IHK) an.

 

Transparenz schaffen

Für uns ist Transparenz der Schlüssel der demokratischen Mitbestimmung. Deswegen verfolgen wir eine vereinfachte Informationspolitik, sodass jeder einfacher an die Infos der Uni kommt die er benötigt. Außerdem sprechen wir uns dafür aus, dass Senatssitzungen grundsätzlich offen und nur in Ausnahmen geschlossen gehalten werden dürfen.

 

Platznot begegnen - Lern- und Aufenthaltsflächen ausweiten

Wir möchten die Uni nicht nur als Ort des Lernens verstehen und machen uns deshalb stark für den Ausbau und die bessere Ausstattung freizeitlicher Aufenthaltsflächen wie das Cafe Einstein.
Daneben sehen wir auch einen großen Bedarf an weiteren Lernflächen in Uni und Bibliothek. Vor allem bei geplanten Neubauten, wie dem geplanten Gebäudekreuz M26, wollen wir drauf pochen, dass hier dieser Forderung Rechnung getragen wird.

 

Gemeinsam stark - Vernetzung mit anderen Hochschulen

Die Juso Hochschulgruppe gibt es nicht nur an dieser Hochschule, sondern sie ist auch an vielen weiteren Hochschulen in ganz Deutschland aktiv. Regelmäßig treffen wir uns, um Ideen auszutauschen und vereint Druck auf die Politik auszuüben. So setzen wir uns gemeinsam für eine weitere Demokratisierung der Unis und eine Stärkung der StudierendenVertretungen ein. Zudem wollen wir eine Ausfinanzierung aller Hochschulen anstatt eines künstlich erzeugten Konkurrenzkampfes, wie es die Exzellenzinitiative vorsieht, bei dem aber letztendlich immer die Studis das Nachsehen haben.

 

Eine starke Stimme innerhalb der Verfasste Studierendenschaft

Wir Jusos sehen uns als ein aktiven Teil der StudierendenVertretung (StuVe), denn sie birgt die Möglichkeit den Studierenden eine starke Stimme zu geben, die in der Politik und in der Gesellschaft gehört wird. Deshalb engagieren wir uns im Parlament, in Arbeitskreisen und in Gremien der Universität und des Studierendenwerkes - stets nach unserem Ideal einer sozialen und offenen Gesellschaft.    
Dazu gehört auch Fehlentwicklungen anzukreiden und auch mal den Finger in offene Wunden zu legen.
 

 

Habt ihr Wünsche oder Anregungen? Muss sich irgendwas dringend verändern? Dann schreibt uns und wir helfen Dir, dein Thema in die StuVe einzubringen.

 

Neugierig?

Komm doch einfach mal unverbindlich zu einer unsere Treffen jeden Montag um 18 Uhr im Café Einstein (M24/242) oder schreibe uns eine Mail an jusohsg (ät) uni-ulm.de

Wir freuen uns auf dich!